The end - kogag geht in die Insolvenz

mt_ignore:kogag geht in die InsolvenzDa müssen wir mal kurz innehalten …letzten Monat ging die Meldung der Insolvenz der Agentur Grendel & Henke aus Hamburg um, o.k. – haben wir irgendwie noch verstanden, aber gestern …die kogag – die Mutter aller Eventagenturen, der Pionier des deutschen Eventmarktes.

Das haut uns schon aus den Schuhen und macht ein mulmiges Gefühl.

Die Gründe mögen vielfältig sein und sind ja von der kogag-Spitze auch in aller Breite kommuniziert. Da stecken wir auch nicht drin und wollen und können nicht beurteilen, wie viele der Probleme „hausgemacht“ sind, aber irgendwie zeigt das auch, dass das System dieser Branche nicht gesund ist.  

Mitarbeiter, deren Vita mehr einer „Tour- de- Rank“ gleicht, weil jedes Jahr eine andere Agentur aus den TOP 30 das Gehalt zahlt, helfen nicht, eine funktionierende Kunden-Agentur-Beziehung aufzubauen (von der beide Seiten Vorteile hätten), Massenpitches (unbezahlt und nur dem Einkauf zuliebe) gehören geächtet und die Agenturen (bitte jetzt an die Nase fassen) sollen die Finger davon lassen, wenn sie in irgendeiner Weise betriebswirtschaftlich vernünftig arbeiten wollen. Übrigens: die Vergabe von 50.000,00 Euro-Etats mit Pitch unter sieben Agenturen gehen in die gleiche Richtung.

kogag geht in die Insolvenz   

Und jetzt die News: Liebe Kunden – Agenturen müssen auch Geld verdienen, mit dem was sie tun. Denn wir stellen Arbeitsplätze bereit, schulen unsere Mitarbeiter, geben ihnen ein arbeitstägliches Dach über dem Kopf, damit sie unbeeinflusst vom Wetter kreativ und organisatorisch tätig sein können, screenen den Markt, um immer die erfolgversprechendsten Tools empfehlen zu können. Dafür berechnen wir Honorare und Provisionen, ohne die wir kein Partner auf Augenhöhe für die Kunden sein könnten.

Denn Augenhöhe bedeutet auch, wir sind nicht nur Partner für einen „Schuß“, sondern haben die Zeit, Kunden und ihre Märkte zu verstehen und dieses Verständnis in individuelle, kreative Konzepte umzusetzen. Agenturen, die dieses Geschäft verstehen und „nachhaltig“ betreiben wollen, investieren hier viel Zeit und Geld – zum Wohle beider Seiten.  

Denn am Ende des Tages haben wir doch immer ein gemeinsames Ziel vor Augen: Das eingesetzte Geld soll vor allen Dingen erfolgreich investiert werden und die durchgeführten Maßnahmen sollen Marken, Unternehmen und Produkte stärken. Dann können erfolgreiche  Kunden und gute Agenturen überleben. Und das wünschen wir uns schon sehr …

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