++ 18. November 2009 ++
Hamburg setzt Zeichen. Mit der Unterzeichnung der „Hamburger Erklärung" ist am 18.11. die Hamburg City Climate Conference 2009 erfolgreich zu Ende gegangen. Kontrapunkt unterstützte die einladende Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) bei der internationalen Konferenz; bei Konzeption, Organisation und Realisation – und ebenso als Berater.
Die Konferenz hat auf Einladung der BSU, der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des Europäischen Städtenetzwerkes Covenant of Mayors stattgefunden. Eingeladen wurden die Bürgermeister der Großstädte der Welt zur ersten Klimakonferenz für Städte. Vom 16. bis 18. November 2009 diskutierten sie die strategischen Herausforderungen des Klimawandels. Ziel der Konferenz war es voneinander zu lernen und Erfahrungen auszutauschen, um ein gemeinsames Signal nach Kopenhagen, zur Klimawandel-Konferenz der Weltgemeinschaft im Dezember 2009 zu senden.
Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust: „Wir, die Großstädte der Welt, sind im Prozess des weltweiten Klimawandels Hauptverursacher und Hauptbetroffene. Wir sollten auch Hauptakteure sein." Denn angesichts der drohenden Gefahren sei es an der Zeit, „dass die Städte noch mehr Verantwortung übernehmen".
In der „Hamburger Erklärung" bekräftigen die rund 290 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 40 Nationen ihre Solidarität und ihre Verantwortung im Kampf gegen die globale Erderwärmung. In der Erklärung heißt es: „Die unterzeichnenden Städte verpflichten sich, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Klimawandel zu begrenzen und die daraus resultierenden Folgen zu bewältigen." Zielwert des Ausstoßes von CO2 sei eine Verminderung um 50 Prozent bis zum Jahr 2050 und ein Anteil von etwa 80 Prozent der Energie aus Erneuerbaren Energiequellen ebenfalls bis 2050.
Impressionen von der Hamburg City Climate Conference
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